18. Aktionstage 2019 „8samkeit – klima im wandel“

Im Rahmen des Radikalisierungspräventionsprojektes „8samkeit – klima im wandel“ werden die diesjährigen Aktionstage der Offenen Jugendarbeiten Lustenau und Dornbirn stattfinden. Im März ist es soweit: in den Tagen vom 13.- 16. März 2019 wird ein vielfältiges Programm dazu einladen, sich mit den Themen Faschismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinander zu setzen.

Diese Veranstaltungsreihe umfasst dabei verschiedenste Aspekte von Wandel im Sinne von Veränderung – zum Beispiel in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Hier soll mithilfe von Workshops, Diskussionen, Vorträgen und Filmvorführungen das eigene Verhalten reflektiert und die eigene Position bewusst gemacht werden, um Extremismus in jeglicher Form entgegenzuwirken.

 

PROGRAMM: 18. Aktionstage 2019 „8samkeit – klima im wandel“

Workshop: Vielfalt (er)leben
Mit: Frau Burak Borihan
Mittwoch, 13. März / 14:00 Uhr
Mädchencafé – Maria-Theresien-Str. 35

Dauert ca. zwei Stunden. Themen wie Diskriminierung und Frauen in verschiedenen kulturellen Kontexten werden mit den Mädchen bearbeitet. Es werden anhand von Rollenspielen verschiedene Situationen dargestellt. Der Workshop wird interaktiv und spielerisch gestaltet.

Bunte Küche
Mittwoch, 13. März / 14:00 Uhr
Jugendtreff Oase – Maria-Theresien-Str. 91

Bunte Küche – Bring gekochtes Essen vom Vortag mit in den Jugendtreff Oase und teile es mit den Besucher*innen in gemütlicher Runde. Wir erzählen uns etwas über die Herkunft des Essens und lassen uns von der Vielfalt überraschen.

Filmabend „Der Himmel wird warten“ mit Snacks und Diskussionsrunde
Donnerstag, 14. März / 19:00 Uhr
Culture Factor Y – Amann-Fitz-Str. 6

Nur für Vereinsmitglieder! Eintritt frei!

Die Teenagerin Mélanie lebt ein ganz normales Leben – bis sie eines Tages übers Internet einen Jungen kennenlernt, für den sie schnell Feuer und Flamme ist. Leider handelt es sich bei diesem um einen islamistischen Fundamentalisten, der sie auf die dunkle Seite zieht. Auch Sonia war in die Hände der Islamisten geraten und hätte beinahe ihr Leben geopfert, um ihrer Familie einen Platz im Paradies zu sichern.

Workshop mit Young Caritas: „Fluchtspiel“
Mit: Frau Burak Borihan und Frau Sabine Fulterer
Freitag, 15. März / 13:30 Uhr
Mädchencafé – Maria-Theresien-Str. 35

Bei diesem Workshop werden folgende Fragen behandelt: Warum kommen hauptsächlich starke, junge Männer zu uns ins Land? Was für Gefahren birgt so eine Flucht? Was ist ein Schlepper? Verschiedene Stationen der Flucht werden dargestellt. Der Workshop dauert zwei Stunden.

Workshop: zum Thema „Vielfalt“
Jugendliche Peers (Speakers) als Workshopreferent*innen.
Freitag, 15. März / 16:00 Uhr
Jugendtreff Oase – Maria-Theresien-Str. 91

Hate speeches und Meinungsfreiheit liegen nah beieinander. youngCaritas-Speakers sind jugendliche Peers der youngCaritas, die ihre persönlichen Erfahrungen mit fundiertem Wissen zu den Themen Identität(en), Kultur, Vorurteile, Benachteiligungen, Ausgrenzungen, Gewalt und Kommunikation für die Workshops aufgearbeitet haben. Die youngCaritas Speakers erklären Begriffe, erarbeiten Strategien für ein wertschätzendes sowie solidarisches Miteinander und versuchen mit diversen Übungen und Spielen aufzuzeigen, worauf es im Umgang mit dem anderen wirklich ankommt.

 

Vortrag – zu den Themen: Faschismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Mit: Prof. Dr. Werner Bundschuh
Freitag, 15. März / 19:00 Uhr
Culture Factor Y – Amann-Fitz-Str. 6

Dr. Werner Bundschuh hält einen Vortrag zu den Themen Faschismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, bei dem ausführlich erklärt wird, welche ideologischen Wurzeln der Nationalsozialismus hat und wie sich dieses Gedankengut bis heute noch halten und entwickeln konnte.
Der Nationalsozialismus kam nicht von heute auf morgen, sondern in vielen kleinen Schritten nach Österreich. Anhand aktueller Beispiele wird Dr. Bundschuh darauf hinweisen, dass heute in Vorarlberg viele Menschen immer noch rassistischen Vorurteilen ausgesetzt sind. In Zeiten wie diesen sollten wir unsere Augen vor bestimmten politischen Strömungen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen nicht (ver)schließen, sondern Stopp sagen, dagegen auftreten, achtsam und wachsam sein!

Plakate, Slideshow oder Fotocollage gestalten
Samstag, 16. März / 13:00 Uhr
Mädchencafé – Maria-Theresien-Str. 35

Mit der kreativen Methode einer Fotocollage werden wir uns im Mädchencafé mit den Begriffen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinandersetzen und dabei ein gemeinsames Kunstwerk entstehen lassen.

Anschließend „Chill & More“ – Filmvorführung „Das Leben ist schön“ Nur für Vereinsmitglieder! Eintritt frei! Nur für Mädchen!
Die Tragikomödie spielt am Rande des zweiten Weltkrieges und besteht aus zwei Handlungsabschnitten, die etwa gleich lang sind. Die erste Hälfte erzählt davon, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert. Dass sich Giosuè mit einem Spielzeugpanzer vergnügt, bekommt im zweiten Teil der Geschichte seine Bedeutung. Dieser beginnt mit der Deportation von Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager.

Vortrag – Mensch ist Mensch – gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Mit: Yasar Al Haj
Samstag, 16. März / 17:00 Uhr
Culture Factor Y – Amann-Fitz-Str. 6

Im Alltag behandeln wir Menschen (oft unbewusst) aufgrund ihrer unterschiedlichen Sprache oder Fähigkeiten, ihres Aussehens bzw. Geschlechts anders und werten sie damit ab. Zu gern wird Meinungsfreiheit mit Hassparolen verwechselt. Im Workshop können sich junge Menschen mit dem Thema Diskriminierung beschäftigen und lernen, was es bedeutet Menschen auszugrenzen oder selbst ausgegrenzt zu werden.

Anschließend Buffet und Musik – Ausklang in gemütlicher Atmosphäre!
Weitere Infos und Anmeldung bitte unter: office@cfy.at oder Tel.: 05577/62822 // Tel. 0650/6282200 // Diese Aktionstage werden von der Marktgemeinde Lustenau, Land Vorarlberg (Sozialfonds) sowie der koje Vorarlberg unterstützt!

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8samkeit – Klima im Wandel

„Achtsamkeit – Klima im Wandel“ unter diesem Motto steht dieses Radikalisierungspräventionsprojekt 2019 der Offenen Jugendarbeit Lustenau und umfasst dabei verschiedenste Aspekte von Wandel im Sinne von Veränderung – zum Beispiel in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Durch die ständige Verschiebung der „roten Linien“ nach rechts durch die politischen Parteien sehen wir uns veranlasst, in Lustenau Jugendliche zum Thema Rechtsextremismus durch Aufklärung zu kritischem Hinterfragen anzuregen. In unserem Alltag in der Offenen Jugendarbeit sind wir mit dem Thema seit einiger Zeit konfrontiert und sehen uns zunehmend vor der Herausforderung, Radikalisierungstendenzen entgegenzuwirken und diesen auch vorzubeugen. Hier gilt es, mit und für die Jugendlichen passende (Bildungs-)Maßnahmen zur Aufklärung zu setzen und zur Achtsamkeit anzuregen.

Jugendliche kommen heute allzu leicht mit Extremen in verschiedener Hinsicht, auch im Internet, in Berührung. Personen extremistischer Gruppierungen haben längst die Möglichkeiten der sozialen Medien und des damit verbundenen direkten Kontakts mit Kindern und Jugendlichen für sich erkannt und nutzen diese Kanäle gezielt zur Kontaktaufnahme und zur Verbreitung ihrer Botschaften. Den Empfänger*innen fehlt oft Wissen über technische Möglichkeiten, historischer Kontext und die Fähigkeit mit solchen Botschaften umzugehen oder sie einzuordnen. Hinzu kommt, dass Kinder und Jugendliche gruppendynamischen Vorgängen leicht unterliegen können und die Reichweite und Wirkung von Bildern, Videos etc. im Internet und sozialen Medien nur schwer abschätzen.

Mithilfe von Workshops, Diskussionen, geeigneten Filmvorführungen und interaktiven Spielen und weiteren Methoden Medienkompetenz vermittelt und gestärkt sowie das eigene Verhalten reflektiert und die eigene Position bewusst gemacht werden, um Extremismus in jeglicher Form entgegenzuwirken.

 

 

 

 

Programm:

Zeitplan:

Mittwoch, 13.03.2019 bis Samstag, 16.03.2019

Dieses Projekt wird von der Marktgemeinde Lustenau, Land Vorarlberg (Sozialfonds) sowie der koje Vorarlberg unterstützt!

 

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Jugendarbeit trifft Schule NMS Altach

Kännind meor donand?
(Kennen wir uns?)

1. Klasse
Klassenzusammenführung & Ansätze der Gewaltprävention

Beschreibung:

SchülerInnen der 1. Klassen haben die Chance, sich in gemütlicher Atmosphäre spielerisch kennenzulernen. Die JugendarbeiterInnen verwenden gezielte Methoden für die Klassenzusammenführung und für das gegenseitige Kennenlernen. Sich zu kennen, Gemeinsamkeiten entdecken, Anderssein zu akzeptieren ist die Basis für das Entgegenwirken von Gewalt in Schulklassen. Auch werden in diesem Workshop Ansätze für Gewaltprävention behandelt.

Ziel:

  • Gegenseitiges Kennenlernen
  • Klassengemeinschaft stärken
  • Gemeinsamkeiten finden
  • Gewaltformen kennenlernen

Inhalte:

  • Kennenlernspiele
  • Gute & schlechte
    Klassengemeinschaft
  • Formen der Gewalt
  • Gewalt ja oder nein & Diskurs
  • Gemeinsame Aktion – Zusammenhalt

Dauer:
4 Stunden inkl. Pausen

Dô känn i mi us!
(Da kenne ich mich aus!)

2. – 4. Klasse
Gewaltprävention

Beschreibung:

SchülerInnen der 2. – 4. Klassen setzen sich intensiv mit den Gewaltformen auseinander und erfahren spielerisch die persönliche Grenze von Gewalt. Wichtig dabei ist Lösungsformen für Gewaltübergriffe zu finden und diese neu-erlernten Handlungsalternativen zu üben.

Ziel:

  • Gewaltformen – Diskurs
  • Grenzen von Gewalt spüren
  • Handlungsalternativen kennenlernen

Inhalte:

  • Vorstellrunde
  • Einführung Gewaltformen
  • Eigene Grenzen „Stopp“
  • Mobbingmodel
  • Eskalationsstufen & Handlungsalternativen

Dauer:
4 Stunden inkl. Pausen

Das gôht gär nö!
(Das geht gar nicht!)

2. – 4. Klasse
Deeskalation

Beschreibung:

Dieser Workshop ist gezielt für Schulklassen, in welchen einzelne Jugendliche oder Gruppen Gewalterfahrungen erleben. Bei diesem Workshop ist eine Vorbereitung seitens der LehrerInnen/SchulsozialarbeiterInnen sowie der JugendsozialarbeiterInnen der Offenen Jugendarbeit wichtig. Die Inhalte des Workshops werden gezielt auf die aktuelle Thematik angepasst.

Ziel:

  • Konfliktmanagement vermitteln
  • Verhindern von Konflikte
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Inhalte:

  • Aktuelle Situation thematisieren, Konfliktintervention
  • Methode „Aktionstheater“
  • Deeskalation: Rollenspiele & neue Handlungsmöglichkeiten suchen und finden
  • Eventuell Methoden, Vorträge zur Aufarbeitung von Gewalterfahrungen sowie Aufarbeitung von Traumata

Dauer:
Je nach Situation und Aufwand

Alle Inhalte können auf Grund der Diversität der einzelnen Klassengemeinschaften variieren und können flexibel an den Workshop angepasst werden.

Offener Betrieb am Donnerstag im Jugendcafé CFY

Öffnungszeiten:
Donnerstag 15:00 – 19:00


Großer Wert wird im Culture Factor Y darauf gelegt, Freiräume für Jugendliche zu schaffen. Der offene Betrieb ist ein Ort, an dem Jugendliche von 14 bis 18 Jahren aufeinander treffen. Das Jugendcafé ist multikulturell und bietet jede Menge Antrieb sowie Impulse für neue jugendliche Ideen. Es herrscht kein Konsumzwang, die Preise der Snacks und Getränke sind jugendfreundlich.

Euer Jugendcafé CFY Team

Offenes Sportangebot Volksschule Rotkreuz

Jeden Donnerstag von 18:00 – 19:30 Uhr in der Turnhalle der Volksschule Rotkreuz

Durch ein abwechslungsreiche Programm wie z.B. (Fußball, Basketball, Volleyball, Federball, Völkerball,…) ist sicherlich für jeden was dabei.

Mitzubringen sind nur: gut Laune / gutes Schuhwerk (Hallentauglich – helle Sohle) / Motivation.

Eine Teilnahme ist nur im Alter von 10 bis 15 Jahren möglich!!!

Wir freuen uns auf euer kommen!

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