Integration im Kinder- und Jugendtreff
Der Spiele- und Sprachförderungstreff der Offenen Jugendarbeit Lustenau in der Hannes-Grabher-Siedlung (Die HG-Siedlung ist eine soziale Wohnsiedlung der Vogewosi in Lustenau, es leben dort 430 Personen, 60 – 70% davon mit Migrationshintergrund) findet dreimal wöchentlich montags, mittwochs und donnerstags von 14-17 Uhr statt. Der Kinder- und Jugendtreff befindet sich in einem Raum innerhalb der sozialen Wohnsiedlung. Die Nachmittage werden von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren besucht. Die jungen Menschen stammen größtenteils aus Familien mit Migrationshintergrund.
Die Stunde zwischen 14 und 15 Uhr ist für die Erledigung von Hausaufgaben reserviert. Zu dieser Zeit haben auch nur Kinder, die eine Hausübung zu erledigen haben, Zutritt zum Gruppenraum. Das Erledigen der Übungen verläuft weitestgehend selbstständig, die Betreuerinnen stehen den Kindern aber mit Rat und Tat zur Seite. So ist es auch möglich einen guten Einblick in die schulischen Aktivitäten zu bekommen, und dort anzusetzen, wo die jungen Menschen Unterstützung brauchen.
Die Betreuerinnen arbeiten mit den verschiedensten Spielen für ein freudvolles Erlernen von Begriffen und somit in weiterer Folge der deutschen Sprache. Es wird gebastelt, Lesestunden gehalten, Ausflüge in die Bibliothek unternommen, Hörspiele eingebaut und vieles mehr.
Das Erlebnis, auch untereinander deutsch zu sprechen, ist für einige ein Neues, was aber nur dazu führt, den Umgang und den Gebrauch der deutschen Sprache als selbstverständlich zu erleben, und dies ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Verinnerlichung derselben.



Für Menschenrechte, Pressefreiheit, Menschenwürde, Zivilcourage, Solidarität und Toleranz! Gegen Faschismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Verhetzung!

Jugendliche kommen heute allzu leicht mit Extremen in verschiedener Hinsicht, auch im Internet, in Berührung. Personen extremistischer Gruppierungen
haben längst die Möglichkeiten der sozialen Medien und des damit verbundenen direkten Kontakts mit Kindern und Jugendlichen für sich erkannt und nutzen diese Kanäle gezielt zur Kontaktaufnahme und zur Verbreitung ihrer Botschaften. Den Empfänger*innen fehlt oft Wissen über technische Möglichkeiten, historischer Kontext und die Fähigkeit mit solchen Botschaften umzugehen oder sie einzuordnen. Hinzu kommt, dass Kinder und Jugendliche gruppendynamischen Vorgängen leicht unterliegen können und die Reichweite und Wirkung von Bildern, Videos etc. im Internet und sozialen Medien nur schwer abschätzen.
Mithilfe von Workshops, Diskussionen, geeigneten Filmvorführungen und interaktiven Spielen und weiteren Methoden Medienkompetenz vermittelt und gestärkt sowie das eigene Verhalten reflektiert und die eigene Position bewusst gemacht werden, um Extremismus in jeglicher Form entgegenzuwirken.